Schon im 12. Jahrhundert wurde der Jakobsfriedhof/Jakobskirchhof für Bestattungen genutzt. Das macht ihn zum ältesten noch existierenden Friedhof in Weimar. Man kann dort die Gräber von berühmten Persönlichkeiten wie Lucas Cranach dem Älteren, Johann Karl August Musäus oder Christiane von Goethe (geboren Vulpius) besichtigen. Auf dem Friedhofsareal befinden sich die Jakobskirche und das Kassengewölbe mit Pavillon (auch Schiller-Gruft genannt). Fast drei Jahrhunderte lang war er der einzige Friedhof in ganz Weimar, doch heutzutage wird er nicht mehr genutzt. Als 1818 der historische Friedhof angelegt wurde, gab es zwei Friedhöfe in Weimar und ab 1840 wurden die Beerdigungen auf dem Jakobsfriedhof eingestellt. Seit circa 1927 ist der Jakobsfriedhof eine gartenähnliche Anlage.
The Jakobsfriedhof/Jakobskirchhof was already being used for burials as early as the 12th century. This makes it the oldest surviving cemetery in Weimar. There, you can visit the graves of famous figures such as Lucas Cranach the Elder, Johann Karl August Musäus, and Christiane von Goethe (born Vulpius). The cemetery grounds include St. James’ Church and the Kassengewölbe (Treasury Vault) with its pavilion (also known as the Schiller Crypt). For nearly three centuries, it was the only cemetery in all of Weimar, but it is no longer in use today. When the historic cemetery was established in 1818, there were two cemeteries in Weimar, and burials at the Jakobsfriedhof ceased in 1840. Since around 1927, the Jakobsfriedhof has been a garden-like park.