Auf dem Standort einer Maschinenbaufabrik und Eisengießerei wurde in den 1930er-Jahren das Reichsarbeitsamt und in den 1970er-Jahren das ehemalige politische Machtzentrum der SED im Bezirk Gera erbaut. Nach Entwürfen des Architekten Gerd Kellner entstand durch Um- und Neubauten in mehreren Bauabschnitten ein Komplex, der heute als herausragendes Denkmal der Ostmoderne gilt und zugleich in diesem Erhaltungszustand der einzig erhaltene Baukomplex dieser Art auf dem Gebiet der ehemaligen DDR ist.
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