Der 6. April 1945 zählt zu den dunklen Kapiteln Geraer Stadtgeschichte. In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs konzentrierte sich das Bombardement der Alliierten zunehmend auf Mitteldeutschland. Neben Industrieanlagen gerieten zunehmend auch Städte und damit viele Zivilisten ins Visier der Bomberstaffeln. Von den insgesamt 13 Bombenangriffen zählte der Angriff vom 6. April 1945 in Gera zu den tödlichsten und folgenschwersten. 142 Menschen verloren ihr Leben, tausende obdachlos. Die Führung findet auf dem Ostfriedhof Gera statt, der mit seinen Kriegsgräbern ein besonderer Ort des Gedenkens ist. Die Toten mahnen uns nicht zu vergessen, welche Folgen Kriege über Generationen hinweg haben. Treffpunkt: Historische Feierhalle, Ostfriedhof Gera, Friedhofstraße 19, 07546 Gera