An der Weißen Elster liegt Geras Kunst- und Kulturstadtteil Untermhaus. Über viele Jahrhunderte waren der dörfliche geprägte Ortskern unter dem herrschaftlichen Haus des Ostersteins eigenständig. Erst 1919 erfolgte die offizielle Eingemeindung nach Gera per Notgesetz. Durch die enge Verbundenheit zum Schlossbezirk beschritt Untermhaus geschichtlich besondere Wege. Der ehemalige Kirchplatz in Untermhaus, heute Mohrenplatz genannt, ist ein solcher Ort, der im Mittelpunkt dieser Führung stehen soll. Hier finden wir Geraer Stadtleben, obwohl der Platz lange nicht zu Gera gehörte und regen Durchgangsverkehr, obwohl der idyllische Platz am Waldrand liegt. Warum das so ist und woher der Name Mohrenplatz kommt und wie Kirche die Ortsgeschichte und der Ort den Kirchenbau beeinflusste, erfahren Sie auf dieser spannenden Führung. Treffpunkt: Kirche St. Marien in Gera-Untermhaus, Mohrenplatz, 07548 Gera Hinweis: Die Tour findet anlässlich des Weinfests statt. Es ist im Stadtteil Untermhaus mit einem erhöhten Besucheraufkommen zu rechnen.