The two-nave church building following the fork between Marktstraße and Allerheiligenstraße was begun in 1221. In a niche of the outer wall there is a Gothic vesper picture (around 1380). The church was introduced into the congregation of the cathedral parish in 1936.
Le bâtiment de l'église à deux nefs suivant la bifurcation entre la Marktstraße et l'Allerheiligenstraße a été commencé en 1221. Dans une niche du mur extérieur se trouve une image vespérale gothique (vers 1380). L'église a été introduite dans la congrégation de la paroisse de la cathédrale en 1936.
Die römisch-katholische Allerheiligenkirche im Katholischen Pfarramt Dom St. Marien wurde 1125 als Klosterkirche gestiftet, seit dem 13. Jahrhundert als Pfarrkirche geführt und 1222 durch einen Stadtbrand zunächst zerstört. Ende des 13. Jahrhunderts begann der gotische Auf- und Umbau unter Verwendung vorhandener Reste mit Fertigstellung im 14. Jahrhundert. 1936 wurde die Kirche in die Gemeinde der Dompfarrei eingeführt. 2007 entstand das vermutlich erste Kolumbarium in einer katholischen Kirche, in dem sich sowohl Christen als auch Nichtchristen in Urnen bestatten lassen können. Das bedeutendstes Kunstwerk der Allerheiligenkirche ist eine Pieta etwa aus dem Jahr 1390, die in einer Nische der Außenwand in der Marktstraße zu sehen ist. Der in der Straßengabelung zwischen Marktstraße und Allerheiligenstraße hervorstechende Kirchturm ist mit 53 Metern der höchste der Altstadt und kann bspw. zu Erfordia Turrita, dem Tag der offenen Türme, kostenfrei bestiegen werden.