1525, im Jahr des großen Bauernaufstands, traf die Welle der Empörung auch die Trimburg. Die Aufständischen fügten der Burg schwere Schäden zu und hinterließen deutliche Spuren der Zerstörung. Nachdem ihr Kampf für mehr Gerechtigkeit jedoch gescheitert war, wurden die Bauern verpflichtet, die Trimburg wieder instand zu setzen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts erschien die bis dahin vollständig erhaltene Anlage der neuen bayerischen Herrschaft überflüssig. Die Burg wurde zum Abbruch freigegeben – und so mag sich mancher Bauer in dieser Zeit Steine, Ziegel oder Balken für den eigenen Gebrauch geholt haben. Und heute? Seit 1981 gehört dieses einstige Symbol absoluter Macht dem Markt Elfershausen. Die Trimburg ist damit tatsächlich „in die Hände des Volkes“ zurückgekehrt. Mit den 1977 gegründeten „Freunden der Trimburg“ hat sich zudem eine engagierte Gemeinschaft gebildet. Zahlreiche Kastellane – Frauen wie Männer aus den örtlichen Vereinen – kümmern sich im Wechsel um die stetig wachsende Zahl an Besuchern. Die Trimburg lebt. Schritt für Schritt wurden Räume und das beeindruckende Kellergewölbe wieder hergerichtet. Gäste probieren Frankenwein, genießen regionale Köstlichkeiten, kommen miteinander ins Gespräch und erleben gesellige Begegnungen. Und an lauen Sommerabenden verwandelt sich die Burg in eine Freilichtbühne: Dann laden die Hammelburger Theaterfreunde „Spectaculum“ zu Laientheater auf erstaunlich hohem künstlerischem Niveau ein. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.trimburg.com/