Dans le "Komödiantenhof", l'association s'efforce de préserver et de présenter le théâtre de marionnettes ambulant d'Allemagne centrale par des visites guidées, des spectacles et des conférences. La pièce maîtresse est la scène originale de marionnettes de la famille Hilma & Curt Kressig avec le proscenium historique de 1917, sur lequel le théâtre est toujours joué.
En outre, elle donne un aperçu du mode de vie des familles de marionnettistes itinérants.
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In the "Komödiantenhof", the association strives to preserve and present the Central German travelling puppet theatre with guided tours, performances and lectures. The centrepiece is the original marionette stage of the Hilma & Curt Kressig family with the historical proscenium from 1917, on which theatre is still performed.
In addition, insights into the way of life of the travelling puppeteer families are conveyed.
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Das Wandermarionettentheater Dombrowsky – Große Kunst auf kleinem Raum
Bereits in siebter Generation wird in der Familie Kressig-Dombrowsky das Spiel mit den Marionetten gepflegt. Was einst als wandernde Bühne begann, ist heute ein lebendiges Kulturerbe Mitteldeutschlands. Im „Komödiantenhof“ in Engertsdorf widmet sich der Förderverein Mitteldeutsches Wandermarionettentheater e. V. der Bewahrung, Erforschung und Präsentation dieser seltenen Theaterform – mit Führungen, Vorstellungen, Vorträgen und Ausstellungen.
Eine über 200-jährige Familientradition
Die Wurzeln des Marionettentheaters reichen bis ins Jahr 1810 zurück. Damals trat Johann Anton Kressig, aus der Schweiz kommend, als Seiltänzer und Puppenspieler auf. Seitdem wurde die Tradition über Generationen weitergegeben und stetig weiterentwickelt.
Um 1900 gründete Max Kressig mit seiner Frau Elisabeth, geb. Sterl, das Marionettentheater Kressig, das bald über eine eigene Bühne, umfangreiche Ausstattung und ein Theaterzelt verfügte. Trotz Kriegs- und Nachkriegszeiten wurde das Spiel nie ganz aufgegeben – mit Leidenschaft und Einfallsreichtum gelang es immer wieder, den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten.
Nach der Schließung 1951 wegen der Entziehung der Lizenz erlebte das Theater 1953 eine Wiedereröffnung durch Roswitha und Kurt Dombrowsky, die das Marionettentheater mit großem Einsatz durch die schwierigen Jahre der sozialistischen Kulturpolitik führten. Ihre Gastspiele führten sie unter anderem nach Berlin, Magdeburg, München, Bielsko-Biała (Polen) und Vaasa (Finnland).
Neue Generation, neue Wege
1980 gründete Uwe Dombrowsky, nach seiner Ausbildung zum Puppenspieler, gemeinsam mit seiner Frau Evelyn seine eigene Bühne. Seit 1982 ist das Ehepaar mit dem original erhaltenen Marionettentheater von Curt Kressig als selbstständiger Tourneebetrieb unterwegs.
Das Spielgebiet reicht vom Vogtland bis zum Zittauer Gebirge, vom Senftenberger See bis zum Fichtelberg. Der Spielplan umfasst derzeit 15 Inszenierungen für Kinder und 11 Inszenierungen für Erwachsene.
Neben regelmäßigen Gastspielen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg führten Einladungen das Ensemble auch zu Festivals nach Berlin, Erfurt, Dresden, Passau, Bologna, Vaasa, Bad Hersfeld, Mistelbach (Österreich) und vielen weiteren Städten.
Theater erleben – an besonderen Orten
Die Familie Dombrowsky ist bekannt für ihre außergewöhnlichen Spielorte: Ob in der Quarzhöhle des Besucherbergwerks St. Anna am Freudenstein in Zschorlau, in der Pulverkammer des Alten Kalkbergwerks in Miltitz bei Meißen, in Schlössern, Kirchen oder im historischen Komödiantenhof Engertsdorf – überall entstehen einzigartige Theatermomente.
Mit viel Engagement gestaltet die Familie auch Ausstellungen zum Thema „Wandermarionettentheater“, um Geschichte und Handwerk dieser besonderen Kunstform erlebbar zu machen.
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